Lemwerder Hotel zur Fähre: schlechte Erfahrung

Vorausschickend möchte ich sagen, dass Erfahrungen immer nur Momentaufnahmen sind und nicht zwangsläufig generell gelten.

Doch nun zurück zum Thema: Hotel zur Fähre in Lemwerder

Aufgabe: Hotel in der Nähe von Vegesack buchen

Da wir mit unserem kleinen Boot nicht die komfortable Möglichkeit haben, darauf zu nächtigen, wollten meine Frau und ich einfach ein Hotelzimmer in Vegesack, dem Ziel unserer Ausflugsfahrt mit dem OWV Oldenburg, buchen.

Die Suche nach einem passenden Hotel war aber nicht leicht. Die Hotels in Vegesack waren nach meinem Dafürhalten doch sehr teuer. 100 € für ein Doppelzimmer halte ich für einen Vorort doch reichlich überzogen. Selbst die Pensionen hatten Preise von bis zu 75 €. Gepaart mit teils schlechten Erfahrungsberichten wenig motivierend.

Die Lösung: Hotel zur Fähre in Lemwerder

Gute Idee im Grunde. Die Fähre Vegesack – Lemwerder fährt regelmäßig. Und das auch zu später Stunde. Zudem liegt das Hotel zur Fähre nur wenige Gehminuten vom Anleger Lemwerder entfernt. Netter Nebeneffekt: der Zimmerpreis mit gut 50 € ist völlig angemessen. So buchte meine Frau auch gleich ein Zimmer für Samstagabend. Wichtiger Hinweis von der Dame der Rezeption: „am Wochenende sind wir nur bis 12 Uhr mittags und dann wieder zwischen 18 und 21 Uhr an der Rezeption“. Ok, für uns kein Problem, wir würden dann um 18 Uhr eben den Schlüssel holen und dann wieder zurück nach Vegesack.

Das Problem: niemand da im Hotel zur Fähre

Ja, richtig gelesen. Um 18 Uhr war niemand an der Rezeption. So standen wir mit unserem Gepäck, dank norddeutschem Sauwetter schön nass, vor der Glasscheibe des Hotel zur Fähre. Um 18:20 Uhr war noch immer niemand da. Die ausgehängten Öffnungszeiten hätten eine Besetzung erwartet. Dass Lemwerder in einer anderen Zeitzone liegt, wäre uns sicherlich schon mal aufgefallen. So blieb uns nichts anderes übrig, als auf der anderen Weserseite Hotels anzurufen und nach einem Bett zu betteln (gibt es da eigentlich eine Wortverwandschaft?). Schlussendlich bekamen wir dann auch noch ein Doppelzimmer für 85 €.

Ergebnis: ärgerlich und teuer

Ärgerlich an dieser Geschichte ist, dass unser Zeitplan durcheinander geraten ist. Immerhin waren wir für die Organisation der Gemeinschaftsfahrt unseres Vereins mitverantwortlich und kamen zu spät zurück zur Mannschaft. Macht immer ein gutes Bild…

Teuer an dieser Geschichte ist, dass wir nicht nur 30 € mehr für die Übernachtung hinblättern mussten, sondern auch noch zwei unnötige Taxifahrten (=16 €) sowie eine unnötige 10er Karte für die Weserfähre (= 8 €). Der Schaden summiert sich somit auf 54 €. Der Übernachtungspreis hat sich im Prinzip verdoppelt (sofern gleich in Vegesack gebucht hätte)!

Ein Versuch: Schaden zurückfordern

Nach Abschluss dieses Beitrags werde ich mich noch mal schriftlich an das Hotel zur Fähre in Lemwerder wenden und nachfragen, ob man bereit ist, den mir entstandenen Schaden zur erstatten.

Ich bin gespannt, ob man dort die Chance beim Schopfe packt und aus einem negativen Ereignis noch ein positives Ende formen möchte. Das Ergebnis gibt es dann hier an dieser Stelle.

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