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Zarafa 7: Neuerungen und Zarafa Hosting

von René Passmann am 20.08.2011

Mit Zarafa 7 hat die gleichnamige niederländische Firma „Zarafa“ Ende Juni die neuste Version seiner Open Source Groupware Lösung vorgestellt. Zarafa gilt als „die“ Alternative zu Microsoft Exchange.

Outlook 2010 Unterstützung

Die Zarafa Collaboration Platform (ZCP) 7 bringt eine neue Webapp, dem auf Outlook 2010 getrimmten, Web-Frontend der Groupware Lösung mit. Diese lässt sich jetzt auch in OpenOffice integrieren. Mit dem erhältlichen Windows-Plugin von Zarafa 7 wird nun auch Outlook 2010 offiziell unterstützt, so dass nun alle verfügbaren Outlook-Versionen ab Outlook 2000 an den Zarafa-Server angebunden werden können.

Die Zarafa-Entwickler versprechen eine deutlich bessere Performance durch Optimierung der I/O-Last, was jetzt auch mehr Benutzer pro Server ermöglicht. Ferner können jetzt die verschiedenen ZCP-Komponenten auf unterschiedliche Server verteilt werden, so dass es möglich ist, IMAP- und CalDAV-Zugriffe von einem anderen Server zu bedienen als z.B. Zugriffe von Outlook-Clients.

Zarafa Archiver: hierarchiesches Speichermanagement

Ein weiteres Highlight von Zarafa 7 ist der neue Zarafa Archiver, der ein hierarchisches Speichermanagement ermöglichst, bei dem ältere E-Mails automatisch auf einen externen bzw. günstigeren Speicher ausgelagert werden können. Für den Anwender macht es in der Bedienung jedoch keinen Unterschied, die E-Mails stehen dem Anwender bei Bedarf trotzdem zur Verfügung.

Zarafa 7 für zahlriche Betriebssysteme

Zarafa 7 steht für diverse Linux-Distributionen in 32- und 64 Bit Versionen zur Verfügung:

  • Debian 5 und 6
  • Red Hat Enterprise Linux 5 & 6
  • Suse Linux Enterprise 10 & 11
  • Ubuntu 8.04 & 10.04

Die Feature-List steht auf der Zarafa Webseite zum Download zur Verfügung.

Die Community Edition von Zarafa 7, die alle Open Source Komponenten der Groupware Lösung enthält, steht kostenlos zum Download bereit. Wer mit mehr als drei Benutzern auf Zarafa zugreifen möchte, benötigt eine kommerzielle Lizenz, die zum Beispiel beim Zarafa-Partner bytemine GmbH bezogen werden kann.

Zarafa Hosting

Die Firma bytemine bietet neben der reinen Lizenz auch Beratung, Installation und Schulung an. Besonders interessant ist auch das von den Oldenburger UNIX-Spezialisten angebotene Zarafa Hosting. So beginnen die Preise für das Zarafa Hosting bereits bei 4,90 EUR (zzgl. MwSt.) pro Monat für das Zarafa Postfach „Web“. Wer den kompletten Funktionsumfang von Zarafa nutzen möchte, bucht einfach das Zarafa Hosting Paket „Premium“ für 9,90 EUR (zzgl. MwSt.) pro Monat. Wie auch beim Lizenzkauf gibt es natürlich auch beim Zarafa Hosting Mengenrabatte – bei bytemine bereits ab 10 Postfächern.

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